Thomas Jenewein und Ulrich Hoffmann, SAP AG

Social Media aus Sicht der SAP: Markt, Produkte, Use-Cases, eigene Erfahrungen und Markttrends

Wie groß ist der Markt für Social Media Software für Unternehmen aus Sicht der SAP? Welche Lösungen bietet die SAP an und welche Use-Cases unterstützen diese? Und wie benutzt SAP intern Social Media? Wo sieht die SAP AG die Trends in Sachen Social Media? Ulrich Hoffmann, Social Software Product Management und Thomas Jenewein – SAP Education Business Development werden uns ihre Erfahrungen und Sichtweisen mit Social Media in der SAP AG beantworten.

Thomas JeneweinThomas Jenewein ist bei der SAP Deutschland als Business Development Manager des Bereichs SAP Education für die Region Mittel & Osteuropa zuständig. Er befasst sich schwerpunktmäßig mit Bildungsmanagement, Social Media, E-Commerce, Wissensmanagement, Personalentwicklung und SAP Qualifizierung.

 

 

UlrichHoffmannUlrich Hoffmann ist Produktmanager (Senior Director) bei SAP AG für Enterprise Social Software. Herr Hoffmanns Hauptschwerpunkt ist SAP Jam, die Lösung von SAP für Social Collaboration mit Use Cases wie Deal Room und Account Planning für den Fachbereich Vertrieb oder Service Request Resolution für Service oder Collaborative Marketing Campaign Management für den Bereich Marketing.

 

Beide sind bei uns am 10. Juli in der Karlshochschule zu Gast. Sei bei der 10. Social Media Night Karlsruhe dabei und melde dich an unter: http://www.eventbrite.com/e/10-social-media-night-karlsruhe-somenika-tickets-11932708051?aff=efbevent

Achim Hepp, Berater für digitale Themen und Kommunikation

Digitale Mundpropaganda: Wie Foursquare und Location Based Services die Außendarstellung und Kundenkommunikation beeinflussen (können)

Location Based Services haben sich mittlerweile fest im Social Web etabliert und bieten Unternehmen eine weitere Möglichkeit sich darzustellen, sowie mit ihren Kunden zu kommunizieren.  Dienste wie Foursquare, und Yelp haben sich etabliert, Google und Facebook sind auch eingestiegen und bieten standortbasierte Möglichkeiten an. All diese Spielfelder ermöglichen kleinen Unternehmen sich mit großen Ketten zu messen, bieten neben neuen Chancen aber auch Risiken. Der Kunde sitzt nicht mehr daheim und informiert sich vorab, der Kunde steht praktisch vor der Tür und lässt sein Lob (aber auch seinen Zorn) nun direkt vor Ort ab. Aber selbst negative Kundenerlebnisse können in der neuen digitalen Welt abgefangen und oft sogar zum positiven gedreht werden.

Achim Hepp

Achim Hepp berät Unternehmen bei den Themen Social Media, Markenbildung und Internationalisierung. Sein Wissen vermittelt er dabei in Workshops und Schulungen weltweit und hat sich dabei schon früh auf standortbezogene Dienste (Location Based Services), Geolocation und mobiles Marketing spezialisiert. Seit 2012 betreibt Achim Hepp das Onlinemagazin allesfoursquare.de und ist Veranstalter unterschiedlicher Events rund um dieses Thema.

Wir freuen uns auf den Besuch von Achim bei unserer 10. Social Media Night am 10. Juli 2014 – zur Anmeldung hier entlang: http://www.eventbrite.com/e/10-social-media-night-karlsruhe-somenika-tickets-11932708051?aff=efbevent

Claudia Hilker, Hilker Consulting

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Claudia Hilker ist Inhaberin der Unternehmensberatung Hilker Consulting. Sie berät Unternehmen in der digitalen Marketing-Kommunikation mit Social Media, Enterprise 2.0 und Change Management. Ihr Team sorgt für die fachgerechte Umsetzung der Maßnahmen im Reputationsmanagement und Content-Marketing.

Claudia Hilker schult Fach- und Führungskräfte in Social-Media-Marketing und Digital Leadership. Sie gibt Management-Workshops und ist Speaker. Außerdem schreibt sie Marketing-Bücher und bloggt über Marketing-Kommunikation, Social-Media-Marketing, Finanzmarketing und Digital Leadership. Sie hat Lehraufträge und schreibt ihre Dissertation über Social Media.

Wie der digitale Handschlag gelingt

Das Händeschütteln ist ein in vielen Ländern gängiges nonverbales Ritual. Man kann damit neue Menschen kennen lernen, den Bund fürs Leben schließen und Geschäfte machen. Doch gelingt das immer? Der Handschlag ist nicht nur im realen Leben mit vielen Hürden verbunden,  sondern auch im digitalen Raum gibt es viele Tretminen. Häufig resultieren daraus Missverständnisse und Probleme.

Digitale Rituale zu Begrüßung, Business und Beziehungspflege

Wie funktionieren Rituale zur Begrüßung, Business und Beziehungspflege im digitalen Raum? Wie geht man mit dem Duzen und Siezen um? Verstehen die Digital Immigrants eigentlich Jugendsprache und Denglisch? Muss jeder Selfies ins Netz stellen und bei der Biernominierung mitmachen? Darum wird es im Vortrag bei der 9. SOMENIKA am 16.4.14 an der Karlsruher Karlshochschule gehen. Mit vielen Beispielen aus der Praxis, z.B. Xing, Facebook und Co.

Philipp Kannenberg, gaxsys

Philipp KannenbergPhilipp Kannenberg ist seit Beginn bei der gaxsys GmbH tätig. Als Projektmanager hat er die Prozesse von Point-of-Sale-Integrationen in den Online-Handel von Markenherstellern zu verantworten und gestaltet diese auch mit. Philipp Kannenberg führt als zentraler Ansprechpartner den Dialog mit dem stationären Handel und zeichnet sich darüber hinaus für das Qualitätsmanagement verantwortlich. Er hält Vorträge am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) und ist Dozent an der Bayerischen Akademie für Fernsehen.

 

Seit 2012 ist Philipp Kannenberg Mitglied der Geschäftsleitung der gaxsys GmbH.

E-Commerce mit Händlerintegration

Online, Offline, No-Line Handel, Cross Commerce, Multichannel. Warum das
Vernetzen verschiedener Verkaufskanäle im Internet Sinn hat und welche
Herausforderungen bringt das für Hersteller sowie den Handel mit sich.
Auch der Grüne Aspekt wird dabei berücksichtigt. So kann letztendlich
der Endkonsument das Bestellte auf Wunsch im lokalen Shop abholen. Teure
Retouren des E-Commerce sind außerdem Thema.

Freuen wir uns auf den Vortrag von Phillip Kannenberg bei der 9. Social Media Night Karlsruhe am 16.4.2014 an der Karlshochschule.

Saskia Jancik, Cyber Manufaktur

Saskia JancikSaskia Jancik ist seit 6 Jahren Geschäftsführerin der Cyber Manufaktur GmbH und als Kommunikationsdesignerin für den Bereich Interface/Interaction Design verantwortlich. Für ihre Arbeit wurde sie bereits mit dem iF concept award ausgezeichnet. Die Cyber Manufaktur ist eine Agentur für digitales Produktdesign, die  IT-Unternehmen bei ihren Projekten in den Phasen der Ideenfindung (Design Thinking), im UX- und Visual Design sowie bei der Entwicklung von Prototypen unterstützt. Mit Kibunet hat die Cyber Manufaktur GmbH nun das gewohnte Terrain verlassen und ihr erstes eigenes Produkt auf den Markt gebracht: „Kibunet“, eine iPad-Applikation, mit der man eigene Geschichten schreiben und illustrieren kann.

Kindgerechte Apps

Kleine Kinder unterhält man mit Apps, die lustige Geräusche machen oder den Zahlenraum von 1-10 erklären; große Kinder zocken die gleichen Spiele wie die Erwachsenen. Aber was ist mit der Altersgruppe dazwischen, den 5-10-Jährigen?

Gibt es Apps, die nicht nur den Spieltrieb bedienen, sondern auch die eigene Kreativität und die Kommunikation mit anderen fördern? Apps, mit denen man sogar gemeinsam Spaß haben kann?

Das sind die Fragen, die sich das Team der Cyber Manufaktur gestellt hat und die es bewogen hat, Kibunet zu entwickeln: Kein Spiel, sondern ein Tool, um sich selbst zu verwirklichen. Ziel ist es, die ganze Familie an ein Tablet zu bringen.

Was macht man anders bei der App-Entwicklung für eine so junge Zielgruppe? Darüber wird Saskia Jancik am 16. April bei der 9. Karlsruher Social Media Night berichten.

Prof. Dr. Christian Stiegler, Karlshochschule

Christian Stiegler ist Professor für Media Management, Consumer Culture und Neue Medien an der Karlshochschule International University in Karlsruhe. Dort ist er auch als Studiengangsleiter für Internationales Medien- und Kommunikationsmanagement tätig sowie Leiter des Fachgebiets „New Media“ im Masterstudiengang „Management“.
Nach dem Studium an der Universität Wien, Österreich,  und der University of Cambridge, England, arbeitete er mehrere Jahre als Journalist in TV, Radio, Print und Online und war Lehrbeauftragter der Universitäten Wien, Graz, Salzburg und der Fachhochschule Hagenberg für das Fachgebiet der Medienwissenschaften, Mediendramaturgie, New Media, Literaturwissenschaft und Kulturtheorie. Er interessiert sich besonders für Medien-Rezeption, Medien-Realities und populäre Kultur.

Zu seinen deutschen Publikationen gehören unter anderem “Horror und Ästhetik” (2008) sowie “Vergessene Bestie” (2007), wobei letztere derzeit ins Englische übersetzt wird.

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Prof Christian Stiegler | Foto: Karlshochschule

Am 23. Januar wird er bei unserer 8. Social Media Night über folgendes Thema sprechen:

The social in the media:
Wie soziale Netzwerke traditionelle Massenmedien retten sollen

Die Geschichte der Massenmedien zeigt uns, dass Medien schon immer soziale Funktionen übernommen haben. Ältere Generationen erinnern sich vermutlich noch an den großen Radio-Boom, als das Radiogerät noch in die Mitte des Esstisches gestellt wurde und sich die ganze Familie darum versammelt hat. Heute ist Radio ein “Nebenbei-Medium”, das Radiogerät steht bei den meisten in der Küche, bei manchen im Badezimmer oder am Klo. Oder manche erinnern sich vielleicht an den Fernseh-Boom und Shows wie “Wetten dass..?”, die ganze Familien Samstag Abend vor das Gerät lockten. Und heute? Markus Lanz ist nicht allein schuld.
Medienkonvergenz und nicht zuletzt soziale Netzwerke haben traditionelle Medien dermaßen ausgebremst, dass das “Soziale”, die Vernetzung durch Medien, auf digitalen Plattformen stattfindet. Dass es sich hierbei eher um private Medienrezeption handelt (wer trifft sich schon mit Freunden, um gemeinsam Facebook oder Twitter zu nutzen?), lässt die traditionellen Massenmedien aufhorchen. Die alten Medien versuchen das Soziale über den Umweg der sozialen Netzwerke wiederzubeleben: Ganze “Innovation Lab”s amerikanischer Print-Häuser kreieren spannende digitale Zeitungsformate, die es Nutzern erlauben eigene Nachrichten zusammenzustellen, mit ihren Freunden zu vernetzen und zu teilen und so die Zeitungsbranche vor dem Untergang zu retten. Fernsehsender wie die BBC oder der ORF möchten, dass ihre Zuseher durch den Sender ihre eigene Identität mitgestalten, ähnlich wie ein Facebook-Profil, das nennt sich dann z.B. “My BBC”. Die Zukunft liegt noch einen Schritt weiter: in der kompletten Vernetzung und Verschmelzung digitaler Profile und Netzwerke mit traditionellen Massenmedien.
- Text: Liza Meinhof, Karlshochschule

Nach Christian de Vries und Wibke Ladwig ist Christian Stiegler der 3. Speaker der 8. Social Media Night Karlsruhe (SOMENIKA), der am Donnerstag, 23.1.2014, den Reigen der Referenten eröffnen wird. Der Social Media Club Karlsruhe freut sich schon jetzt auf spannende Vorträge, viele interessierte Teilnehmer und Diskussion. Bitte vergesst nicht die Anmeldung unter http://amiando.de/somenika8 !!

Wibke Ladwig, Sinn und Verstand Kommunikationswerkstatt

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Wibke Ladwig

Wibke Ladwig ist Social Web Ranger und Ideenkatalysator. Mit ihrer Sinn und Verstand Kommunikationswerkstatt begleitet sie Unternehmen, Freiberufler und Führungskräfte in den Landschaftsraum Internet. In Vorträgen, Seminaren und Workshops vermittelt sie Verständnis und Wissen über Social Media und digitale Kommunikation. Außerdem unterstützt sie Unternehmen dabei, kreative und eigenständige Ideen für ihre Kommunikation zu entwickeln und sie umzusetzen. Sie ist Buchhändlerin, Illustratorin und Autorin, hat in Verlagen gearbeitet, ist Gründerin der Wortweide, einer Crowdsourcing-Plattform für Wörter, und Mit-Gründerin des Büros für Kreativitätscoaching “Die Herbergsmütter”.

Am 23. Januar wird sie bei unserer 8. Social Media Night über folgendes Thema sprechen:

Ein blindes Huhn ist kein Ponyhof: Von Schabernack und famosen Wörtern

Über 300.000 Ergebnisse erhält, wer bei Google nach „Verfall deutscher Sprache“ sucht. Der „Sprachverfall“ wird gern auf das Internet zurückgeführt. Hans Zehetmair etwa, der Vorsitzenden des deutschen Rechtschreibrats, beschwor noch 2012 eine Apokalypse der deutschen Sprache und warnte etwa vor Twitter als Fetzenliteratur, die die Sprachkompetenz junger Leute bedrohe.

LOL, rofl und OMG: Ist das Abendland in Gefahr? Werden wir alle durch Social Media zu Sprachstümpern und ruchlosen Verbrechern an unserer Muttersprache? Wibke Ladwig lädt zu einem Spaziergang durch die digitalen Refugien der Sprachliebhaber und Wortspielkinder ein.”

Foto Copyright: Falk Hedemann

Christian de Vries, DocMorris

Speaker bei der 8. Karlsruher Social Media Night Christian De Vries

Christian De Vries

Christian de Vries, 50, ist Social Media Manager bei der Versandapotheke DocMorris und wird bei unserer 8. Social Media Night am 23. Januar sprechen.

Der gelernte Erzieher und Tageszeitungs-Redakteur hat viele Jahre selbstständig Unternehmen in vielen Branchen zu allen Fragen der Öffentlichkeitsarbeit beraten.

Die Kanäle der größten europäischen Versandapotheke mit mehr als zwei Millionen Kunden sind unter www.docmorris-blog.de und unter http://twitter.com/docmorris zu finden.

Den Menschen im Internet zuhören

Warum “Zuhören”? Aus gutem Grund. Ermüdend sind die Diskussionen im Internet zu “Content-Marketing”, zu “Blogger-Relations”, zu “Influencer-Relations”, zu anderen Säuen, die in der Social Media-Blase durch das Internetdorf zumeist der Berater und Agenturen getrieben werden.

Was immer häufiger fehlt: Das Zuhören. Wer jeden Tag nahezu 200 Blogs, das Internet, die Twittersphäre und andere Kanäle durchforstet, wenn es um die Themen Gesundheit und Krankheit geht, weiß irgendwann: Das Netz ist nicht in der Social Media-Blase. Das Netz ist einfach im Internet. Hier ermutigen sich Bloggerinnen gegenseitig in ihrem Netzwerk, hier suchen Twitterer nach Gleichgesinnten, hier treffen sich Patienten in einer geschlossenen Facebook-Gruppe regelmäßig zum Austausch. Sie wissen nicht mal, was Social Media ist. Gut so.

Wer hier im Internet zuhört, wer Geduld hat, wer nicht Aktionen in seinen Excel-Tabellen aufführen muss, wer den unsinnigsten Klout-Score locker ignorieren kann, findet hier den wirklichen Dialog.